nach Ystad

Nach einer Reihe wunderschöner Tage, in denen wir bei 25° schon fast vor der Sonne fliehen mussten, verliessen wir Sakskøbing bei kühlem, trüben Wetter mit anfangs gutem Wind. Der machte jedoch bald Pause und kehrte erst bei Stubbekøbing zurück, nachdem wir ihn mit Genny's fröhlichen Farben geweckt hatten. In Hesnæs im Osten Falsters fanden wir einen erstklassigen Liegeplatz, einen sehr freundlichen Hafenmeister und einen sehenswerten Ort.
Eine Besonderheit, die es nach Auskunft des Hafenmeisters nur in Hesnæs gibt, ist die Verkleidung des Hausfassaden mit Reet: soziale Überlegung eines Architekten vor langer Zeit: Brennmaterial und die zur Beschaffung erforderliche Arbeit sparen.
Am nächsten Tag war es zu weit für Schweden, also kam als Ziel nur Klintholm auf Møn in Betracht. Ein in jeder Beziehung sehr gepflegter Hafen. Auch der Besuch von Brita und Morris trug zum Wohlfühlen bei. Den nächsten Tag hatten die Götter des Windes für sich gepachtet, also blieben wir liegen und genossen einen Ausflug nach Møns Klint, den Kreidefelsen, von denen man bei guter Sicht auch den Dornbusch auf Hiddensee sehen kann -- wir hatten gute Sicht und, abgesehen vom Wind, Traumwetter.
Møn war dieses Mal sehr langsam und brauchte sehr lange um auf der Reise nach Schweden aus unserem Gesichtsfeld zu verschwinden, mag am wenigen Wind gelegen haben. Für den Trip Nach Gislövslöge bei Trellborg brauchten wir fast ewig und an unser ursprüngliches Ziel, Ystad, keinen Gedanke zu verschwenden. Hier kamen wir nach einer zermürbenden Kreuz an, auf der fast gar nichts lief. Wir vermuten, irgendwer hatte uns einen alten Teppich unter den Rumpf genagelt.
Ort Datum Uhrzeit
Abfahrt Sakskøbing 08.06.16 11:36
Ankunft Ystad 12.06.16 17:35
Motor Segel max. Fahrt
diese Etappe 6 sm 125 sm 10,2 kn