zurück nach Sakskøbing

Am 20. August hatte sich der Wind dann doch weitgehend ausgeblasen und wir verliessen Brøndby. Mit leichtem südöstlichen Wind erreichten wir am frühen Nachmittag Stevns mit Leuchtturm, Kirche und Stevnsfort. Dort sollten die alten 15 cm Geschütztürmen des großdeutschen Schlachtschiffs "Gneisenau", den freien Westen bis 2000 vor den bösen Russen schützen.
Nach dem Runden dieser kriegerischen Ecke, deren zweifelhafter Schutz glücklicherweise nie in Anspruch genommen wurde, kam der Wind achterlicher und Genny zog uns in Richtung Bøgestrom. In diesem engen Fahrwasser fahren wir nicht mit Gennaker, also wurde Genny wieder zur Ruhe gebettet und die Fock gesetzt. Es frischte dann auch ordentlich auf und wir liefen bis zu 12,8 kn -- das kennen wir schon: wenn's eng wird fängt La Guagua an zu rennen. Nach Passieren der Brücke von Kalvehave kreuzten wir nach Tærø. Der Motor muckte mal wieder -- also unter Segel an den Ankerplatz.
Nach "Reparatur" unseres übellaunigen Motors am nächsten Morgen fuhren wir bei allerschönstem Wetter an schöner Landschaft vorbei Richtung Femø.
Der Blick auf die Autobahn nach "Nirgendwo" fasziniert uns immer wieder, ebenso wie das Traumwetter und das Glück, endlich ein Bild von einem anderen Segler bekommen zu haben, der uns auf der Fahrt nach Femø gesehen hat ... ihm: Besten Dank!
Den Rest der Segelsaison vertrödelten wir mit einem ausgiebigen Spaziergang über Femø mit Heidi und Dick, der Erledigung der Pflichtarbeit in Sakskøbing, und der Fællestur nach Fejø gemeinsam mit etlichen KlubkameradInnen der Sakskøbing Bådelaug. Diesen Ausflug nutzten wir auch um jede Menge Brombeeren zu sammeln: ohne jede Anstrengung, alle schön in Armhöhe und -reichweite: sehr zu empfehlen!
Ort Datum Uhrzeit
Abfahrt Brøndby 20.08.15 09:30
Ankunft Sakskøbing 30.08.15 15:35
Motor Segel max. Fahrt
diese Etappe 7 sm 105 sm 12,8 kn
gesamt 77 sm 777 sm 14,0 kn
Ende der Segelsaison 2015