Segeln: Katamaran "La Guagua" 2010: im Limfjord

im Limfjord

zum Reisebeginn

Nachdem wir beschlossen hatten, Ålborg wegen schlechten Wetters zu verlassen, begaben wir uns zeitig am nächsten Morgen so gegen 10:24 Uhr aus der Fjordparkmarina bei zweitbestem Wetter mit dem völlig verwegenen Ziel Skive (oder irgend einem anderen Hafen in dieser Richtung -- auch Løgstør wurde in Erwägung gezogen). Der Wind war jedoch sehr freundlich zu uns und liess uns Meilen machen. Kurz nach Abfahrt Ålborg kam uns ein 10 m Dragonfly entgegen: ein schönes Boot; schnell vorbei, keine Zeit, es lange zu betrachten. Etwas später lümmelte ein Seehund auf einer nahen Sandbank
-- bedauerlicherweise hatten wir den Foto nicht griffbereit,

aber sehen konnten wir das faule, dicke Tier sehr gut. Der Wind frischte etwas auf und zeigte, dass

Windpower der rechte Weg ist. Kurz vor zwei konnten wir uns vor der Aggersund- Brücke in die Warteschleifen begeben. Vor der Brücke ist genug tiefes Wasser, sodass wir in schönen regelmäßigen Achtformen hin- und herfahren konnten, immer bereit, die Schoten sofort dicht zu nehmen, wenn zwei rote Lichter zu blinken begannen. Das war 20 Minuten später der Fall. Der Brückenwärter stoppte den Autoverkehr, klappte Fahrbahn nebst Beleuchtung hoch und zeigte 2 fest rot. Auf grün warten wir seit letztem Jahr nicht mehr; stattdessen segelten wir rasch hindurch

und bedank-
ten uns durch Winken. Etwas weiter südwestlich hatten die Dänen einen Eisberg an Land gezogen. Dieses Ding wurde in der Fabrik offensichtlich zu den niedrigen Temperaturen verarbeitet, die uns immer noch ärgerten; denn Mitte Juni mehr als 14°C zu erwarten

halten wir nicht für unverschämt. Als wir an Løgstør vorbei fuhren genossen wir den Anblick des Hotel du Nord (beschlossen aber heute Nacht an Bord zu schlafen) und bewunderten die schön gearbeiteten Muscheln, die verschiedentlich an Land aufgestellt waren. Immerhin nennt sich Løgstør die Muschelstadt (muslingebyen). Nach-dem wir die Baggerrinne hinter uns hatten, konnten wir den Blister hochziehen. Der Berge-schlauch hat uns in letzter Zeit schon des Öfteren geärgert und auch diesmal gelang es uns

nicht den Blister reibungslos zu setzen -- muss ein schönes Schauspiel gewesen sein, wie wir da rumgehampelt haben. Als wir ihn dann endlich zum Stehen gebracht hatten, ging's dahin; richtig schön, zunächst nach Westen und dann nach Süden um Livø herum. Die Gegend ist richtig hübsch -- was für Genießer. Wir überquerten den Rind Grund (ohne ein solches zu sehen) und tauschten kurz vor Hvalpsund, als der Wind zu spitz wurde, den Blister wieder gegen die Fock. Kurz nach sieben machten wir bei schönstem Wetter (wenn wir mal von der Temperatur absehen) in Skive an einem sehr ruhigen Platz längsseite fest, der nur den Nachteil hatte, dass dort kein Strom verfügbar war. Als Gun nach dem obligatorischen Einlauf-

schluck losging um Hafengeld zu zahlen, war die Reception des Hotels, wo zu zahlen war; bereits geschlossen. Aber die freundliche Kellnerin des Restaurants am Hafen telefonierte Hilfe herbei: Hafengeld wurde gezahlt und die Chipkarte für die Waschräume entgegen genommen. Am nächsten Morgen kochte Gun das Kaffewasser am nächsten Steg (dort gab es nämlich Strom) und nutzte die Gelegenheit einige Dehler und X-Yachten zu bestaunen (zwar nur halbe Schiffe mit einem einzigen Rumpf, aber davon abgesehen auch ganz schön). Nach dem Frühstück machten wir uns auf zu einem Spaziergang nach Skive. Die Kleinstadt wirkte erst auf den zweiten Blick recht nett, aber wir haben natürlich das "Maßstabsproblem" aus einer Großstadt zu kommen; das ist manchmal hinderlich.

Es gibt am Hafen nicht nur einen alten Gutshof / Herrensitz der jetzt der Volkshochschule als Domizil dient, sondern mindestens ein weiteres schönes Haus. In der Stadt fiel in der Nähe des Parks zunächst das Denkmal für die Gleisarbeiter auf und auch die Gullydeckel können sich sehen lassen. Natürlich guckten wir auch sowohl in die relativ schmucklose Stadtkirche und die reich verzierte Kirche von 1753 am parkähnlichen Friedhof.

Glücklicherweise hat Skive mehr zu bieten als Kirchen und eine recht ausgedehnte Ein-kaufsstraße. Uns haben besonders gut gefallen der Brunnen vor der Post, dessen Fontänen in unregelmäßiger Reihenfolge mal stärker, mal weniger stark spritzen, und das Mikado in Ketten. Die

Ziegelsteinsäulen scheinen (vermutet Gun) in rohem Zustand von Kindern gestaltet worden zu sein. Möglicherweise hätte uns auch noch das John Bulls Pub gefallen, aber LEIDER hat sie nur am Wochenende geöffnet -- aaaber, wir fahren ja wieder nach Ålborg. Auf dem Rückweg gingen wir durch den Mückenwald.
Ålborg, 30.06.10

Von Skive aus gingen wir nach Hvalpsund -- aber schnell -- mit maximal 15,5 kn: Der "Saga", die lange vor uns abgefahren war winkten wir noch einen Gruss zu, und dann mußten wir auch schon Leinen und Fender klar machen. Der Hafen bietet ei-nen guten Liege-platz mit sehr ge-pflegten Sanitär-einrichtungen. Im

Gefrierschrank konnten wir zwei unserer Eiskanister für die Kühlbox wieder einsetzbar machen. Hvalpsund als Ort hat nicht besonders viel zu bieten, aber in den Gärten wachsen viele schöne Blumen und es gibt viele schöne Blicke über den Fjord. Für einen langen Spaziergang unbedingt zu empfehlen.

Next Stop: Fur. Auf dem Weg dorthin Spitzenwind und so un-glaublich warm, dass sogar Gun auf den Faserpelz verzichtete, obwohl wir einen Teil des Weges kreuzen mußten; 17 °C: schien Sommer zu sein. Das Festmachen in Fur war etwas aufwändig, klappte aber trotzdem ganz gut. Den Nachmittag verschnack-ten wir mit Steen (Gun hatte ihn beim Hafenbüro getroffen), wärmten dann ein wenig die Augen und gingen gegen neun zum St. Hans - Feuer beim Yachtklub, um dort noch ein Bier zu trinken. Wir kamen spät genug: die Hexenpuppe war bereits verbrannt, von ihr war nichts mehr zu sehen. So werden in Dänemark aufs selbstverständlichste heidnische und christliche Traditionen verbunden: Sonnwendfeuer und Hexenverbrennung. Erstaunlicherweise hatte noch niemand von den DänInnen, die wir in den letzten Jahren darauf angesprochen haben, irgend

etwas gegen die symbolische Hexenverbrennung einzuwenden. Im Laufe des näch-sten Morgens liehen wir uns Fahrräder aus, um die Nordseite der Insel zu erkun-den. Eine der wichtigsten Industrieen im Bereich des Limfjords ist der Abbau / die Herstellung von Moler (Kieselgur). Hauptverwendungszweck: Katzenstreu; Zweitnutzen: Schamottsteine. Gun behauptet, er habe im Chemie-Unterricht mal aufgepasst und wisse, dass Kieselgur auch zur Herstellung von Dynamit verwendet werde. Auf dem Gedenkstein im Nordosten der Insel steht "Ohne Kampf kein Sieg". Erinnert wird an den Abwurf von 12 Behältern mit Waffen in der Nacht vom 4. auf den 5. März 1945. Hier oben findet immer irgend eine Art Geschichts-unterricht statt. Fur ist auf seiner Nordseite richtig hügelig: wer's Rad liebt,

schiebt! Landschaftlich ist es sehr schön und der Duft der allgegenwärtigen Heckenrosen verstärkt diesen diesen

Eindruck noch. Auf der Nordseite lehnten wir die Räder an einen Baum und gingen zu Fuss weiter: in den Hügeln nach Westen und unterhalb der Kliffs zurück. An der Wasserkante gibt es eine nie gesehene Menge leerer Muschelschalen. Meist Herzmuscheln, beide Hälften zusammen aber leer, dazu auch ziemlich viele Etui-Muscheln, die uns aus Spanien sehr schmackhaft als Navajas (á la Plancha) bekannt sind. Das Kliff (oder die Kliffs) besteht aus einer Unzahl von Schichten Muschelkalk (die auch Versteinerungen beinhalten sollen) zwischen die immer wieder Schichten von

Vulkanasche (davon 50 so auffällig, dass sie benannt wurden -- haben wir gelesen) eingelagert sind. Aus der Vulkanasche soll sich die Ent-stehung des Atlantic ablesen lassen (ob es damals Flugverbote für die Archeopterix (den haben wir zwar nicht versteinert, aber verhölzert gefunden) gab?). Die Möwe hingegen war so lebendig, dass sie davon-flog, als wir ihr (50 Meter tiefer) zu nahe kamen. Nach unserem Emp-

finden ist Fur viel zu schön. als dass man die Feriensiedlung auf derselben mit einem unwürdigen und obendrein menschenrechtswidrigen Knast auch nur in Ansätzen vergleichen dürfte.

Uns hat Fur mit seiner Hügellandschaft sehr gut gefallen. Höchst pfiffig fanden wir die Viehgatter, die ohne jegliche Federn oder Drähte auskommen: Selbst der gedankenloseste Tourist ist nicht in der Lage, sie offen stehen und so das Vieh entkommen zu lassen. Nach Radtour mit Kirchenbesuch sagte Gun: "Jetzt hilft mir nur ein Bier!" und das gab es dann auch in erstklassiger Qualität in der Kneipe gleich unten am Hafen: hergestellt

in einer kleinen Brauerei dieser Gegend (den Namen haben wir ungünstigerweise vergessen, möglicherweise Hancock) -- aber wir könnten euch die Kneipe zeigen, wenn ihr unbedingt einen ausgeben wollt.

Hat man Thyborøn als Ziel auf dem Zettel und schafft es am angepeilten Tag nicht mehr dorthin, oder wenigstens nach Lemvig,

dem ersten Hafen westlich der Oddesundbro, so bietet sich Struer als Zwischenstop an. Auf dem Weg dorthin, südlich um Mors herum kommt man an Glyngøre vorbei. Ein berühmter kleiner Ort. In seinen Ha-

fen trauen wir uns nicht -- er scheint uns zu klein (außerdem, aber nicht weitersagen, haben wir Angst in den bekannten Gläsern zu landen). Wäh-rend der Wind bis jetzt sehr unstet und lahm war, frischte er jetzt kräftig auf -- natürlich auf die Nase und kurz hinter der Sallingsundbro war ref-fen angesagt: nach der Erfindung des Reffknebels

im letzten Jahr eine problemlose Sache. Als wir bei Kas Sand abfallen konnten, erziel-ten wir mit 13,5 kn eine Geschwindigkeit, von der wir bei dem Düdelwind am Vor-mittag noch nicht einmal geträumt hatten. Damit konnten wir natürlich der entgegen-kommenden "Saga" nicht die bereitgestellte Flasche Prosecco hinüberreichen -- schade, denn wir trafen sie für dieses Jahr

zum letzten Mal. Kurz darauf nahmen wir die Segel weg und machten am westlichen Schwimmsteg fest. Wir fanden, dass

Struer nicht besonders viel zu bieten hat. Am besten sind noch das Netz am Kinderspielplatz, das sich auch für faule Segler-innen eignet (wenn keine Kinder da sind), und der Typ, der in der Stadtmitte auf die Nase gefallen ist. Auch das Rohrchaos gefiel uns ganz gut, als es sich im Schaufenster des Ladens für Baby- und Kinderwäsche spiegelte. Sehr schade ist, dass die sanitären Anlagen des Hafens ziemlich verwahrlost waren.

Die Wettervorhersagen ließen es uns geraten erscheinen, Thyborøn aus der Liste unserer Ziele zu streichen. Es kachelte bis zum Nachmittag und kurz nach 16:00 Uhr machten wir uns nach Doverodde auf. Der Trip bestand nach einer relativ kurzen

Halbwindstrecke aus einer wilden Kreuzerei, da es auf dem Weg viele flache Bänke gibt. Das machte die Sache lebendig, außerdem ist die Landschaft abwechslungsreich. Für die 22 sm brauchten wir

knapp 3 Std. und in Doverodde gab es einen prima Längsseite-Liegeplatz für uns. Doverodde war früher ein bedeu-tender Handelsplatz. Heute, da wir Häfen wie Rotterdam oder Bremer-haven gewohnt sind mit ihren kurzen Revierfahrten, kommt uns das unwahr-scheinlich vor. Dennoch trifft es zu und von dieser Vergangenheit berich-

tet das Limfjordscentre, das als Museum im Doverodde Købmandsgård entstand. Die Blütezeit dauerte etwa 150 Jahre und begann damit, dass die Sturmflut von 1825 einen Zugang des Limfjords zur Nordsee schuf -- nahe dem heutigen Thyborøn. Damit war die Möglichkeit gegeben zum Handel (insbe-

sondere Agrarprodukte; die Kühe wissen heute noch um ihre Bedeutung und nehmen regel-

mäßig Fussbäder) über die Nordsee. Mit einer Viel-zahl von Exponaten und Schautafeln wird über diese Zeit berichtet (Leider nur auf dänisch). Höchst interessant fanden wir das Spezialfahrzeug zum Transport von Räucheraalen: diese wurden in Stroh verpackt und dann mit Häuten abgedeckt, bevor sie in's weitere Jütland geliefert wurden. Vom Getrei-desilo des Doverodde Købmandsgård hatten wir nicht nur einen guten Blick über die Fjordlandschaft, sondern auch auf den Nachbau eines Wikingerbootes.

Von Doverodde nach Thisted sind es nur 18 sm. Ist der Wind flau, so braucht man dafür einen ganzen Nachmit-tag. Der Weg führt aber durch einen relativ engen Teil des Fjords, und so konnten wir uns bei warmem Wetter an der schönen Landschaft erfreuen. Vor der Vilsund Klappbrücke drehten wir eine Weile unsere

bekannten Achter und fanden kurz nach sieben in Thisted ei-nen guten Liegeplatz. Sabine ging abends noch eine Runde durch die Stadt, während Gun (erfolglos, wie wir jetzt wissen) versuchte, die Website zu aktualisieren, und fand einen traum-haften Schusterbetrieb, den wir am nächsten Morgen genauer

ansahen. Von der Kirche beeindruckte uns am meisten das Gewölbe (im Liegen fotografiert). Der Thisted Sejlklub fällt durch seine gepflegten Anlagen und den sehr freundlichen Hafen-meister auf (der ist fast so gut wie du, Sven Erik!). Bei dem schönen Wetter in Thisted sahen

wir unsere Aufgabe, den Som-mer zum Limfjord zu bringen als erfüllt an. Angekommen waren wir bei 13°C, also konn-

ten wir den Limfjord schnellstmöglich verlassen und andere Gegenden mit unserer Anwesenheit beehren. Wir liefen deshalb am nächsten Vormittag fast ohne Wind aus und behielten Thisted bei 25°C (geschleudert) noch etwa drei Stunden in Sicht.

Manchmal gab es einen Windhauch und am späten Nachmittag hatten wir uns (nebst Passageier) bis an die DS-Tonne in Havsør Havn herangearbeitet. Der Sonnenunter-gang war spektakulär und es war so schön warm, wie man es sich nur wünschen konnte. Am nächsten Morgen waren wir, wie es so unsere Art ist, zeitig auf den Beinen, um keine leichte Brise für den Weg nach Ålborg ungenutzt zu lassen -- dort warteten ja Schwarzbrot von Bontá und Ale von John Bull auf uns. Im Westen sah es aus wie im Westen: Wir haben schon sehr lange keine so große Rinderherde gesehen wie dort -- nur John Wayne fehlte. Nachdem wir uns jeder Hektik enthalten hatten, machten wir um 11:40 von der Tonne los und fuhren an dem lächelnden Seehund vorbei, der schon lange auf uns gewartet hatte. An der Feggesund-Fähre stellten wir fest, dass manche Fahrzeuge geradezu unglaublich große Transporte bewältigen

können. Wir merkten außerdem, dass Wassertiefen bisweilen rasch abnehmen. Wir leiteten eine Wende bei 10 m Tiefe ein und saßen etwa 10 m weiter mit dem Bb.-Schwert im Mud -- bei dem Lufthauch für uns kein Problem.

14:55 Uhr ein Wind: West zu Süd 1-2; La Guagua setzte sich in Bewegung; und das bei 25°C. Zwanzig Minuten später setzten wir den Blister, um Feggesund endlich außer Sicht zu bekommen, nahmen ihn aber weitere zwanzig Minuten später wieder weg, weil der Himmel im Osten recht unfreundlich aussah. Auch unter Fock machte La Guagua schon recht ordentliche Fahrt bei inzwischen achterlichen 4 Bft. Wir näherten uns der Aggersundbro mit mehr als 9 kn. Das gefiel dem Brückenwärter: er wollte mehr von uns sehen, schloss die gerade offene Brücke vor unserer Nase und erfreute sich genau eine halbe Stunde an unseren Achtern.

Als er uns dann doch noch hindurch liess, war der schöne Wind vorbei und wir trödelten wieder mit 5 kn dahin. Die Warterei hatte uns etwa 5 sm gekostet. Nun überlegten wir nach Nibe oder Gjol zu gehen, entschieden uns dann

aber bei neuerlich auffrischendem Wind doch für Ålborg. Kurz nach neun machten wir wieder in der Fjordparkmarina fest. Einen erheblichen Teil des verbliebenen Abends verquatschten wir mit den drei von der "Rivalen" aus Amtoft -- das war nett. Am nächsten Tag kachelte es wieder und wir gingen an Land. Dort gab es, wie versprochen, Brot und Ale und danach, wieder an Bord, den Heizlüfter bei sommerlichen 14°C. Bisweilen wagten wir einen Blick nach draußen, wo die Ålborger Mittwochsregatta-Segler zum Teil mit Spinnaker vorbeibretterten: Wikinger !

Der nächste Tag war wieder freundlich, um elf passierten wir die Limfjordbro. Nach der Brücke nahmen wir die Segel hoch und fuhren abwechselnd unter Blister oder Fock nach Hals. Unsere frühe Ankunft nutzten wir für einen ausge-dehnten Landgang durch den hübschen Ort. Knochen eines 30 m - Blauwals zeugen davon,

dass Hals zumindest bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts eine enge Bindung an den Walfang hatte. Sabine war von den trocknenden Schollen fasziniert und Gun suchte beim Vinkelvej sofort Advokaten (mögen ihm alle Juristen die er kennt solche abwegigen Gedanken wohlwollend verzeihen).

Der Wikinger am Ortsein-gang mahnt die Touristen, sich

anständig aufzuführen. Diese Mahnung haben wir befolgt. Deshalb wurden wir, wie alle anderen Gastlieger auch, eingeladen zu irischer und dänischer Live-Musik im Klubhaus. Leider kamen nur wenige Gäste: Sie haben was versäumt! Wir wurden (trotz unser fehlenden Sprachkenntnisse) sehr freundlich empfangen und die Musik war prima. Der Hals Sejlklub veranstaltet solche Musikabende jeden Mittwoch und Donnerstag im Juli (seit drei Jahren): Geht hin!

Ort Datum Uhrzeit
Abfahrt Ålborg 20.06.10 10:24
Ankunft Hals 01.07.10 14:150
Motor Segel max. Fahrt
diese Etappe 8 sm 219 sm 15,5 kn
bisher 16 sm 424 sm 15,5 kn
Hafeninfo Skive
Liegegeld Frihavn: DKR 25
Übrige: ~ DKR 110
Zu zahlen an der Reception des Hotels (Mo - Fr bis 22:00; Sa, So bis 20:00)
bei Zahlung am Liegeplatz bei Kontrolle: DKR 100 extra
Strom am Steg inclusive; Duschen per Chip-Karte
Internet kein freies WLAN aber Rechner im Aufenthaltsraum für Gastlieger
Hafeninfo Hvalpsund
Liegegeld Frihavn: DKR 40
Übrige: DKR 110
Kassierung durch Hafenmeister
Strom am Steg, Duschen, Waschmaschine, Trockner, Gefrierschrank inclusive
Internet ungesichertes Netz "Nautilus"
Hafeninfo Fur
Liegegeld < 10 m: DKR 110, darüber DKR 130
Zu zahlen am Automat beim Hafenbüro
Strom am Steg inclusive; Duschen per Chip-Karte
Internet nein
Hafeninfo Struer
Liegegeld Frihavn: DKR 25
Übrige: < 10 m: DKR 110, darüber DKR 130
Zu zahlen per Briefumschlag beim Hafenbüro
Strom am Steg inclusive; Duschen per Polet (DKR 5 für 4 Min.)
Internet Verbindung zum No-Pay-Net am Steg
Hafeninfo Doverodde
Liegegeld Frihavn: DKR 30
Übrige: DKR 100
Zu zahlen per Briefumschlag beim Hafenbüro
Strom am Steg und Duschen inclusive
Internet kein ungesichertes Netz erreichbar
Hafeninfo Thisted
Liegegeld Frihavn: DKR 30
Übrige: habe ich vergessen zu fragen.
Zu zahlen bei der Shell-Station am Hafen
Strom am Steg inclusive
Internet Netz des thisted_seijlklub, Zugangscode bei Bezahlung Hafengeld
Hafeninfo Hals
Liegegeld DKR 150, Strom am Steg inclusive, Duschen DKR 5,
wird bei Ankunft vom Hafenmeister kassiert
Internet nein
Zehner-Dagonfly im Limfjord
Zehner-Dagonfly im Limfjord
Windpower
Aggersundbrücke
Aggersundbrücke, nah dran
Eisberg am Limfjord
Hotel du Nord in Løgstør
miese Muschel -- aber schön
Livø einer der schönsten Inslen im Limfjord (!)
Limfjord, flach but schön
ein Herrenhaus in Skive (jetzt Seminarheim)
schönes Haus
Gleisarbeiter in Skive
Gullydeckel in Skive
Kirche in Skive
Kirche in Skive
Skive: Freske in der Kirche
Skive: nochmal Kirche, diesmal Orgel
Friedhofsbaum vor Friehofskirche
Skive, Brunnen vor der Post
Mikado in Skive
gemauerte Säulen mit Kinderrelief
dänischer Schoner Saga
Bartnelken
Schwertlilien
Getreidefeld bei Hvalpsund
Kirche auf Fur
Sabine auf dem Fahrrad auf Fur
Gedenkstein für dänischen Widerstand
Muscheln, Muscheln, Muscheln auf Fur
Kieselgur auf Fur
Holzdrachen auf Fur
Möwe nach dem Start
Urlaubsort als Gefängis
Bergisches Land auf Fur
erstklassiges Weidetor
Windflüchter
Wicke -- oder was?
Hornklee
Pusteblume vor dem Pusten
Lupinen in allen Farben
Mahlzeit
Herkules
Kirche von Fur
Bier auf Fur, Mmmmhh...
Glyngøre Herringshappen
Glyngøre unter der Mors-Brücke
dänischer Schoner Saga
Struer: Sabine im Netz
Struer: auf die Nase gefallen
Rohrsalat im Fenster des Kinderladens
ein schönes altes Boot
Museum Doverodde: Aalwagen
Museum Doverodde: Dorfladen
Kneippkur in Doverodde
Wikingerboot, vergessen(?)
Limfjord: und rundrum nichts als Gegend
Limfjord: und rundrum nichts als Gegend
Limfjord: und rundrum nichts als Gegend
Thisted: Schuhe für Berufsgruppen
Thisted: Schuhe für Berufsgruppen
Thisted: Kirchengewölbe
Limfjord: und rundrum nichts als Gegend
Flugpause
Sonne auf dem Weg ins Bett
Sonne auf dem Weg ins Bett
Rinderzucht am Limfjord
faule Robbe
Platz ist auf der kleinsten Fähre
Platz ist auf der kleinsten Fähre
Platz ist auf der kleinsten Fähre
Flugpause zu zweit
Mittwochsregatta vor Ålborg: Wikinger
Bonbon Building in Hals
Rose an der Hauswand
Unterkiefer vom Blauwal
der hatte Rückgrat -- war ja auch 'n Wal
Wikinger bewacht Hals
kein Trockenobst: Flundern
Straßenschild für Advokaten?