Katamaran "La Guagua" 2008: Helsinki

Helsinki

zum Reisebeginn

In Helsinki gingen wir an den Steg des NJK: er liegt sehr günstig, um in die Stadt zu gehen und wir haben gehört, dass es dort Waschmaschinen und Trockner gebe, deren Benutzung im Liegegeld eingeschlossen sei. Unsere einzige Befürchtung war, dass es zu teuer für uns sei. Dies war unbegründet: € 25 pro Nacht; Liegeplätze 6 & 7 an Steg "D", Duschen, Benutzung der guten Waschmaschinen und Trockner; Strom und Frischwasser am Steg ebenso eingeschlossen wie Wlan, Sauna und beliebig häufige Fährfahrten von Blekholmen zum Festland -- von Mehrrumpfzuschlag keine Rede! Der Tag war nicht mehr ganz taufrisch als wir fest waren; so beschränkten wir uns auf ein Schnäckchen mit den

Crews von "Thor" und "Flower;

die Stb. von uns bereits festgemacht hatten. Seit Klaipeda hatten wir uns immer wieder getroffen, uns nett gefunden und bisweilen ein Glas mitei-nander getrunken -- drei sehr unterschiedliche Boote mit ebensolchen Crews; geht prima.

Für Landgang war es bereits etwas spät, das Klubrestaurant kam für uns bereits preislich nicht in Betracht, außerdem ist das Essen bei uns an Bord prima. Also Bavette al Pesto dazu Wein aus Alt Emporda / Spanien. Danach begann Sabine die große Wäsche und Gun aktuali-sierte unsere Website. Von Helsinki guckten wir uns zunächst die nächtliche Silhuette an.

Der nächste Tag begann regnerisch -- also wurden große Wäsche und Website bis in den Nachmittag hinein fortgesetzt. Auf Sabines Bitte fror die Küchencrew des Restaurants einige Kanister Wasser für unsere Kühlbox ein -- dann aber an Land!! Interessant!!

Fassaden, Eisbrecher, Kirchen, Blumen, Musik und natürlich Fähren, dies alles in der Innenstadt ...

In Helsinki wirkt alles schön und teuer und selbst Öltanks stehen in schöner Umgebung. Alle Eindrücke strömen in mehr oder weniger ungeordneter Reihenfolge auf einen ein. Dennoch finden wir, dass alles harmonisch zusammenpaßt. Auch die Kombinaton alter und neuer Ele-

mente scheint uns nicht nur beim Bahnhof gelungen, sondern z.B. auch bei der Verbindung zweier alter Speicher.

Neben den Sachen, die hauptsächlich Touristen auffallen, gibt es natürlich auch das normale Leben. Dazu gehört ein anscheinend gut ausgebauter öffentlicher Personennahverkehr, eine Teppichwaschanlage und Kneipenstühle, die für die Nacht aufgestapelt werden genauso wie der auch von Einheimi-schen stark frequentierte Markt.

Gleich neben dem z.T. schwimmenden Markt liegen Passagierschiffe und jede Menge Fähren, durch die der Liegeplatz tagsüber etwas unruhig wird. Sie liefern natürlich auch eine imposante Kulisse für die Abfahrt der "Thor". Und bei alledem fühlt man sich sehr sicher: achten nicht -- wie wahrscheinlich in früherer Zeit -- die Eisbären von den Dächern herab auf einen, so wird man zumindest von den Dohlen am Markt beobachtet oder wenigstens einer der Video-Kameras die es an allen Ecken der Stadt gibt.