Segeln: Katamaran "La Guagua" 2007: Töre

Töre / Schweden, wo die Ostsee aufhört

zum Reisebeginn

Das Wichtigste an Törehamn ist die gelbe Tonne 'N', die den nördlichsten für (halbwegs ernst zu nehmende) Boote erreichbaren Punkt der Ostsee markiert. Hinterläßt man im Briefkasten seine Daten, so erhält man eine Bestätigung, dort gewesen zu sein. Sonst hatte Törehamn für uns nicht viel zu bieten und in die Stadt ist es ein ganz schöner Trail. Deshalb sind wir auch gleich zurück nach Süden zum Töre Bat Klubb auf Bergö gefahren. So einen freundlichen Empfang wie dort haben wir

noch nicht erlebt: Bereits in der Einfahrt kamen uns zwei Männer im Motorboot entgegen, um uns zu helfen, falls wir keinen Motor haben sollten -- und mit gleicher Freundlichkeit ging es weiter. Der TBK ist wegen der Richtlinie sehr einfach anzusteuern, verfügt über Einrichtungen, wie man sie auf einer Schäre selten finden dürfte und hat so nette Mitglieder, wie man sie auch selten finden dürfte.

Hier beginnt unsere Rückreise. Ich werde sie grün in die Karte eintragen. Wir haben uns entschieden, nicht weiter nach Osten zu gehen und auf der finnischen Seite nach Süden zu fahren. Wegen Wulf's Heimreise am kommenden Montag und Gisela's gleichzeitiger Anreise, jeweils nach Stockholm, scheint uns die schwedische Seite verkehrsgünstiger. Dazu kommt, dass die finnische Seite hier oben bei westlichen Winden offen ist. Sollten wir in den flachen Küstengewässern kreuzen müssen, so bräuchten wir auch bei schlechter Sicht verlässliche Positionen und die werden wir wegen des ausgefallenen GPS nicht haben. Schade, aber sicherer.