Segeln: Katamaran "La Guagua" 2007: nach Holmsund

von der Höga Kusten nach Holmsund

zum Reisebeginn

Seit Ulvön haben wir Wind gegenan. Die ersten Tage sehr wenig bei strahlendem Sonnenschein und seit 2 Tagen so viel, dass wir uns verkrochen haben. Eine Schwedin hat Sabine und mich in Husum kurz vor Laden-schluss zum Supermarkt und wieder zurück zum Boot gebracht. Ohne ihre Freundlich-keit hätten wir den nächsten Vormittag damit vertrödelt. Die Papierfabrik duftete jedoch nicht nach Veilchen. Deshalb sind wir um die Süd-Tonne herum gefahren und haben

in Luv von Husum in einer schönen aber sehr kleinen Bucht geankert. Dort haben uns Urlauber die Benutzung ihrer Dusche angeboten.

Norrbyskär war Ende des 19. Jahr-hunderts Standort für Schnittholz-produktion die die ganze Insel bedeckte. Nach 60 Jahren war's vorbei. Vom einstigen Wohlstand zeugen die 100 Jahre alte Kegelbahn, etliche Barges, die in den ehemaligen (Natur-) Hafenbecken verrotten, einige rostige Maschinen (wie diese 4 m hohe Gattersäge), Häuser für die fest angestellten Arbeiter, die heute Sommerhäuser sind sowie ein Museum.

Der absolute Renner für kleine Besucher ist die Möglichkeit, im Cockpit in den Rumpf hinab zu steigen und aus dem Vorluk wieder heraus zu kommen -- so auch für das Mädchen im roten Kleid.

Seit Norrbyskär ist es mühsam: Gestern bretterte es so sehr, dass 'La Guagua' sich wie ein besegeltes Schaukelpferd benahm und wir uns entschlossen, in einer gut geschützten Bucht auf angenehmeren Wind zu warten. Von dort stammt auch das Bild mit den schönen Wolken. Heute sind wir 04:36 weiter gefahren, weil der Wind angenehm erschien. Um 07:54 waren wir in Holmsund (bei Umea) fest, weil die Erscheinung getäuscht hat. Jetzt (06.07.07, 15:00) bläst und regnet es. Wir liegen sicher in einem kleinen Bootsklub mit freundlichen Menschen, guten Duschen und warten ...

Diese Etappe:
bisher:

Motor 3 sm, Segel: 146 sm, max.Speed: 15,7 kn
Motor 40 sm, Segel: 1025 sm, max.Speed: 20,7 kn